Über mich

Guten Tag,

ich bin Kirsten Schnieders. Ich arbeite seit Anfang 2007 beruflich mit Hunden, angefangen habe ich parallel zur Hundetrainerausbildung als Dogwalkerin in Hamburg. Ein gutes Auge für hundliche Kommunikation habe ich mir davon mitgenommen und die Fähigkeit auch schwierige Hunde zusammen zu bringen und die eigene Körpersprache nutzen. Seit 2010 betreibe ich mit MainHund meine eigene Hundeschule, oder eben besser gesagt Verhaltensberatung für Hundehalter. Ich bin geprüft und zertifiziert durch die Tierärztekammer Schleswig-Holstein und habe selbstverständlich die vorgeschriebene Betriebsgenehmigung nach §11 des Tierschutzgesetzes.

Wichtigstes Element der Hundeerziehung ist die Kommunikation zwischen Mensch und Hund: das heißt für Sie als Hundehalter, einerseits den Hund in seinem Ausdrucksverhalten zu verstehen und in seinen Themen ernst zu nehmen, auf der anderen Seite aber auch, sich dem felligen Hausgenossen über Körpersprache und Handeln verständlich zu machen. Gerade Angsthasen und Krawalldosen brauchen Menschen, die sie mit einer ruhigen wohlwollenden Haltung den Weg in das Problemthema hinein hin zu einem entspannteren Umgang begleiten. Meine Aufgabe ist es Mensch und Hund dabei anzuleiten und zu unterstützen.

Lob, Leckerli und andere Belohnungen im Training dürfen gerne sein, ein Herumtricksen um Schwierigkeiten ist aber nicht mein Weg zum Ziel. Ihr Hund sollte Sie im Kopf haben und nicht die Hand mit den Leckerli. Ich zähle mich nicht zu den rein positiv konditionierenden Wattebäuschchen-Trainern noch finde ich es akzeptabel einen Hund nach veralteten Alpha-Theorien unterzubuttern und gegen ihn zu arbeiten, so dass er das Vertrauen verliert. Souveräne, gut sozialisierte Hunde sind da die besten Vorbilder, wie man Grenzen hundgerecht kommuniziert. Ich stehe für Ruhe, freundliche Angebote, Sicherheit in der Beziehung und direkte, faire Kommunikation. Ein wünschenswertes Alternativverhalten kann gut über freundliche Angebote und das Belohnen von Kooperation aufgebaut werden, manchmal braucht es aber auch die Grenzsetzung, damit das Hundetier ein Verhalten sein lässt und versteht, dass bestimmte Handlungen tabu sind. Eine Korrektur unerwünschten Verhaltens darf im Einzelfall sein, ist eben Kommunikation, nicht stumpfe Strafe. Die Intensität muss zur Sensibilität des Hundes passen, darf ihm selbstverständlich weder Schaden noch Schmerzen zufügen und der Vierbeiner muss anschließend mit einer besseren Lösung als der von ihm bisher bevorzugten nach Hause gehen können, sprich es ist entscheidend, was NACH der Korrektur passiert. Verhaltensabbrüche schaffen so neue Möglichkeiten, da der Hund auf angemessene Verhaltensweisen aus seinem eigenen natürlichen Repertoire oder ein antrainiertes Angebot zurückgreifen wird und damit neue Erfolge hat.

Der individuelle Trainingsansatz für das jeweilige Mensch-Hund-Team ist mir besonders wichtig, eine feststehende Trainingsmethode nach System xy kann für manche genau richtig sein, für andere aber am Thema vorbeiführen. Ich habe neben dem Studium bei Canis auch mal über den Rand der Futterschüssel hinausgeblickt: Um auch sehr soften Hundebesitzern gerecht werden zu  können, habe ich mein Methodenköfferchen um einige positiv konditionierte Techniken erweitert, die sich als nette Angebote auch wunderbar mit dem sozialen Begrenzen kombinieren lassen. Dass sich die Trainingsrichtungen innerhalb der Hundeszene Spinnefeind sind, ist mir in Bezug auf den individuellen Trainingsplan schnuppe, für mich zählt, dass Kunden und Kundenhunde mit der jeweiligen Kombination zurecht kommen. Für mich als Trainerin gilt es, das Passende mit Herz und Verstand heraus zu finden. Dass meine zweibeinigen Kunden sich in der Beratung wohl fühlen ist mir als Diplom-Sozialpädagogin besonders wichtig, Ehrlichkeit und Klarheit genauso.

Ein besonderer Dank geht an meine eigenen Hunde für all das, was ich von Ihnen und mit Ihnen lernen durfte: Ich liebe euch, meine Süßen, ihr müsst auch nicht perfekt sein. Und sorry für das, was ihr als Trainerhunde so alles leisten und mitmachen müsst.

Verhaltenshomöopathie

Seit März 2012 bin ich zertifiziert in der verhaltenshomöopathischen Behandlung von Hunden, einer wundervollen Möglichkeit die innere Gemütslage zusätzlich zum Training zu beeinflussen. Die Fortbildung zur Verhaltenshomöopathin wurde von der Tierheilpraktikerin Petra Hartmann und der Hundetrainerin Nadin Matthews gemeinsam konzipiert wurde. Beide habe ich bereits durch mein CANIS-Studium und mehrere Hunde”patienten” kennen- und schätzen gelernt.

Eigene Hunde

  • Punk, Bobtail-Schnauzer-Mix, unglaubliche 17 Jahre alt, als Welpe zu mir gekommen, anhänglich, souverän und witzig, zeitlebens ein liebenswerter Proll. Seit seiner Erblindung ist er allerdings in Rente gegangen und mittlerweile auch noch fast taub und wird mit dem Alter immer tapsiger.
  • Tinkabell, nordischer Hütitütimix aus Ungarn, 7 Jahre, kam als Angst-Therapiepflegi zu uns und hat sich dann doch in unsere Herzen gekuschelt. Ein fröhlicher, anhänglicher, meist braver Wirbelwind, deren Rückfälle in Schreckensvisionen dank Homöopathie und Training immer seltener werden. Sie ist überraschend zutraulich geworden, dafür dass sie nicht richtig auf Menschen sozialisiert war. Als unsicherer Hund braucht unser kleiner Bewegungsmelder aber auch klare Grenzen, damit sie das Bewachen nicht übertreibt
  • Sasa, Huskymix aus Ungarn, 5 Jahre alt, ein sensibler, freundlicher Spring-ins-Feld, der nie genug Streicheleinheiten bekommen kann. Unser Sonnenschein platzt manchmal vor Energie, ist für jeden Blödsinn zu haben und würde gerne mehr Schwung in die Bude bringen. Seit sie erwachsen ist, spielt sie angemessen aber klar die Gouvernante bei den Welpen und Junghunden. Sie ist meine beste Beraterin, wie ein anderer Hund tickt.
  • Hagrid, Hirtenhundtypus aus Rumänien, 5 Jahre alt, loyal, schmusebedürftig und liebevoll zu den Seinen, zu Hause misstrauisch und abwehrbereit gegenüber Fremden. Ein Schäfer in den Karpaten wäre stolz auf diesen kräftigen, wachsamen Hund, in einem bayerischen Tierheim sollte er schon eingeschläfert werden. Er hat mich anfangs durchaus in Frage gestellt, als defensiver Hund brauchte er aber vor allem Vertrauen. Inzwischen wird er mit meiner Unterstützung auch mit unbekannten Menschen immer offener. Zur Sicherheit trägt er halt einen Maulkorb. Und ja, ICH entscheide, wer zu Hause herein darf. Mit Sasa verbindet ihn eine besondere Liebe, ich habe selten zwei Hunde derart entspannt spielen sehen.
  • Prim(rose), winziges Jack-Russel-Terriermädchen, 6 Jahre alt, oberanhänglich und sehr gefällig. Das Zusammenleben mit Menschen lernt sie gerade erst kennen. Ihre Schüchternheit verliert sie immer mehr, dafür dass sie in ihrem bisherigen Leben wohl nur einen Zwinger von innen gesehen hat, ist sie sogar erstaunlich stabil. Noch ein bisschen mehr Unerschrockenheit und der sprichwörtliche Schneid der Rasse würden ihr ganz gut stehen. Naja, wird schon.

und unvergessen in unseren Herzen: